Ines Holland-Moritz

Der Geruch von Frühling liegt in der Luft: Narzissen, Buchsbaum und die ersten warmen Sonnenstrahlen. Überall entdeckt man Knospen und kleine hellgrüne Blättchen, die aus den Zweigen der Bäume und Büsche hervorsprießen.

Ostern steht vor der Tür und damit immer auch die Familienmusikwoche „Rödi-Neuland“. Dieses Gefühl der Vorfreude erfüllt mich seit meinem 2. Lebensjahr. Seither fahre ich jedes Jahr zur FaMuWo, früher nach Rödinghausen, ab 2015 nach Bielefeld. Mittlerweile bin ich selbst Mutter von zwei Kindern und darf die Zeit in Haus Neuland auch aus dieser Perspektive wahrnehmen und genießen. Durch meine Eltern, die das Leitungsteam bilden, war ich nicht nur Teilnehmende der Woche, sondern die Woche gehört bis heute für mich in den Jahreslauf und ist ein starker Impuls für meinen beruflichen Werdegang geworden.

Ich studierte nach meinem Abitur in Salzburg Elementare Musik-und Tanzpädagogik am Mozarteum/Orff-Institut. Anschließend absolvierte ich einen Master in Elementarer Musikpädagogik an der Hochschule für Musik Nürnberg. Seit 2011 unterrichte ich an der Nürnberger Musikschule in Kindergärten und Grundschulen. Fortbildungen, Workshops und Seminare im Bereich Tanz, Singen mit Kindern, Elementares Musizieren und Konzeptentwicklung ergänzen bis heute meinen beruflichen Alltag.

Seit dem Wintersemester 2020/21 bin ich als Dozentin für Elementare Musikpädagogik an der Hochschule für Musik Nürnberg angestellt.

So lag es nah, auch in Neuland bei der Familienmusikwoche eines Tages in die Mitarbeit einzusteigen. Seit etwa 6 Jahren leite ich den KinderInstrumentalSpielkreis (KISS). Ab 2021 bin ich für den Bereich Neuland-Orchester und Kreativwerkstatt Musik zuständig.

“Das Besondere an den Familienmusikwochen ist für mich, dass eine Woche wie ein Jahr wirkt. Man verliert während der Woche jegliches Gefühl für Zeit und sie klingt noch lange in den Alltag nach. Die intensive Betätigung mit allen Facetten der Musik machen glücklich und zufrieden. Der Moment wird erlebt und im Herzen gespeichert. Und natürlich die Weckmusik!”